Was ist eigentlich CleanTech?

CleanTech oder Clean Tech – neben der Energiewende ein gern genutzter Begriff, wenn es um Klimaschutz und Energieeffizienz geht. Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff? Was ist CleanTech überhaupt?

Mit CleanTech das Klima und die Umwelt schützen

Dieser Frage wollen wir mit dem heutigen Blogartikel einmal auf den Grund gehen. CleanTech ist wie viele andere Begriffe heute auch aus dem Englischen übernommen worden und auf gut deutsch würden wir von sauberen Technologien sprechen. CleanTech ist aber vielmehr. Es beschreibt eine ganze Querschnittsbranche. Diese umfasst Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, die Ressourcen schonen, Schadstoffe minimieren oder die Effizienz zu geringeren Kosten steigern.

Durch diese Definition entstehen Möglichkeiten für viele Branchen. Involvierte Industriezweige sind:

  • Energie (Produktion, Speicherung, Infrastruktur, Effizienz)
  • Verkehr
  • Luft und Umwelt
  • Wasser und Abwasser
  • Werkstofftechnik
  • Produktionstechnik
  • Landwirtschaft
  • Recycling & Abfall

CleanTech – der Ursprung

Der Begriff mit der heutigen Bedeutung festigte sich erst in den 2000er Jahren. Zuvor wurde unter CleanTech tatsächlich vorwiegend Reinigungstechnik verstanden. Großen Auftrieb erhielt der Begriff und die dahinterstehende Querschnittsbranche durch Entwicklungen in der Politik – insbesondere in der EU und in den USA. Erneuerbare Energien wurden gefördert, ein Emissionshandel wurde eingeführt und das Kyoto Protokoll trat am 16. Februar 2005 in Kraft.

CleanTech und die Energiewende

Oft wird CleanTech auch im Zusammenhang mit der Energiewende gebracht. Doch wo liegt die Verbindung? Beide versuchen Ressourcen zu schonen und gleichzeitig der Umwelt nicht zu schaden. Mit Blick auf die Definition von CleanTech handelt es sich hierbei schlussendlich um nichts anderes als die Instrumente der Energiewende. Erst durch sie können die Ziele der Energiewende in die Praxis umgesetzt werden. Denn saubere Technologien sind notwendig um die Energiewende voranzutreiben und somit auch Klimaschutzziele zu erreichen.

CleanTech vs. GreenTech

Häufig Verwendung findet ebenfalls der Begriff „GreenTech“. Ein konkreter Unterschied lässt sich in den meisten Fällen zwischen CleanTech und GreenTech nicht erkennen. Deswegen werden beide Begriffe meist auch synonym füreinander genutzt. GreenTech kam als feststehender Begriff allerdings bereits in den 1970-90er Jahren zum Einsatz – erreichte aber nie einen derart relevanten Stellenwert.

GreenTech made in Germany

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat im Jahr 2014 den Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland veröffentlicht, in dem es um GreenTech made in Germany 4.0 geht. Deutschland hält in manchen Bereichen der  Branche mehr als 15% des Weltmarktanteils (Stand 2013). Aber auch am Weltmarktvolumen von 2.536 Milliarden € hatte Deutschland mit 344 Milliarden € einen Anteil von etwa 14%.

Eine der wohl bekanntesten Technologien der Querschnittsbranche ist Photovoltaik. Die Energiegewinnung mit Hilfe von Sonneneinstrahlung wird nicht nur vom Staat gefördert, sondern erzeugt nebenbei auch umweltfreundlichen Strom. Nach der Anschaffung wird Strom zu geringen Kosten produziert, die Umweltbelastung ist im Gegensatz zu beispielsweise Kohlestrom deutlich geringer und fossile Ressourcen werden geschont.

Es gibt aber noch viele weitere saubere Technologien, die bereits heute unser Leben bereichern und die Umwelt schonen, die wir hier allerdings nicht alle detailliert auflisten wollen.

2 Kommentare zu „Was ist eigentlich CleanTech?

  1. Hallo,

    wir würden gerne die Messe Ende des Monats in München besuchen. Weil wir etwas weiter anreisen müssen, haben wir ins sogar ein Hotelzimmer gebucht. Nun würde mich interessieren ob Sie auch auf der Messe (EES Europe 2017) vertreten sind!

    Grüße

    1. Hi Clarc,
      wir sind auf der intersolar in München. Diese läuft zur gleichen Zeit wie die EES. Besuchen Sie uns auf unserem Messestand am 31. Mai – 2. Juni 2017 in Messe München
      Halle B2 – Stand 219.
      Liebe Grüße,
      Das Editorial Team

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