Marcs Erfahrungen mit shineConnect

Bis jetzt haben wir euch mehrheitlich mit Informationen rund um Energiemanagement und Photovoltaik versorgt. Mit dem heutigen Blogpost erwartet euch ein persönlicher Erfahrungsbericht von Marc Flegel, unserem Leiter des B2B Vertriebs. Neben seinem Job bei shine ist er selbst Photovoltaikbesitzer. Marc hat den großen Vorteil, dass er das Produkt, welches er vertreibt, auch in seinen eigenen vier Wänden testen kann. Deswegen haben wir ihn gebeten seine Erfahrung mit shineConnect mit uns und euch zu teilen.

Meine Erfahrung mit shineConnect
Marc Flegel

Mit dem Beginn meiner Tätigkeit für shine entschied ich mich fast gleichzeitig auch für die Investition in eine Photovoltaikanlage. Mir war es wichtig, mich mit dem Thema Photovoltaik persönlich auseinanderzusetzen, um so unsere Kunden besser zu verstehen. Natürlich durfte dabei auch der shine Energiemanager nicht fehlen. Mit dieser Entscheidung wurde ich selbst zum Kunden und konnte nun selbst schauen, wie gut das Produkt funktioniert und welche Ergänzungen sinnvoll wären. Diese persönliche Kundenerfahrung kann ich nun in unsere weitere Produktentwicklung einbringen, und profitiere so von jeder Veränderung auch selbst. Deswegen möchte ich meine Erfahrung mit shineConnect mit diesem Beitrag gerne teilen.

 

Erfahrung mit shineSelect - Einfache Installation

Die Installation des Energiemanagers war denkbar einfach

Bei der Installation wollte ich unbedingt selbst testen, ob diese wirklich so einfach ist, wie wir versprechen. Natürlich verkauft sich „Plug and Use“ gut, aber ich wollte dies kritisch beleuchten. Ich habe mich also mit unserer Anleitung in den Keller begeben und war überrascht, wie einfach die Installation wirklich ist. Insgesamt hat der Energiemanager drei Anschlüsse:

  • Einen USB-Anschluss
  • Einen Netzwerkanschluss
  • Einen Stromanschluss

Die Daten meines Zweirichtungs-Stromzählers werden über einen sog. Optokoppler ausgelesen. Dieser hat an dem einen Ende einen magnetischen Kopf und hält so auf dem Smart-Meter. Am anderen Ende ist ein gewöhnlicher USB-Stecker, der einfach mit unserem Energiemanager verbunden wird und so die Daten des Stromzählers überträgt. Der Netzwerkanschluss hat zwei Funktionen: Er verbindet den Energiemanager mit dem Wechselrichter und damit auch mit der Solaranlage. Zudem erhält er dadurch Zugang ins Internet, worüber später Updates mit neuen Funktionen ferninstalliert werden können. Der Stromanschluss versorgt den Energiemanager mit Strom, dessen Stromverbrauch nicht ins Gewicht fällt. Die Installation war wirklich nicht schwierig, wie ihr auf den Fotos sehen könnt.

Los geht’s: Vor allem die Visualisierung macht Spaß

Inzwischen nutze ich shineConnect seit einigen Monaten. Das Herzstück ist und bleibt der shine Energiemanager, der mir vor allem eine übersichtliche Visualisierung aller meiner Energieflüsse bietet. Regelmäßig schaue ich jetzt in das Portal, wo die Produktion der PV-Anlage, die Einspeisung und der Bezug aus dem Stromnetz darstellen. Die ganze Benutzeroberfläche wirkt sehr modern mit freundlichen Farben und lässt sich gut ablesen. Besonders mag ich die Kuchendiagramme, die mir den Eigenverbrauchsanteil und die Unabhängigkeit zeigen.

Mehr kWh aus der Anlage herausholen

Mit unserem Feature der dynamischen Wirkleistungsbegrenzung (N%-Regel) verhelfen wir den Kunden, tatsächlich mehr kWh aus ihrer Anlage herauszuholen. Dabei misst der Energiemanager die tatsächliche Einspeisung am Stromzähler und regelt den Wechselrichter nur dann ab, wenn der gesetzlich vorgeschriebene Grenzwert überschritten wird. Je größer mein Verbrauch während der Sonnenstunden ist, desto häufiger wird die Wirkleistungsbegrenzung aufgehoben und mein Sonnenertrag gesteigert. Die Vorteile der dynamische Wirkleistungsbegrenzung merkt man durch den reduzierten Netzbezug leider immer nur bei der Jahresendrechnung, aber in der Visualisierung wird einem dies gut dargestellt. Eine super Funktion.

Ein System, das mit den Anforderungen wächst

Der shine Energiemanager ist ein offenes System, das mit einer Vielzahl an Hardware kompatibel ist. Über Fernupdates kann er um weitere Funktionen und Features ergänzt werden. Besonders freue ich mich auf das bald kommende Feature der Batteriesimulation. Die Anschaffung der Photovoltaikanlage war schließlich nur der erste Schritt und mit dem Batteriesimulator kann ich nun entscheiden, ob die Anschaffung einer Solarbatterie für mich sinnvoll ist. Mir ist es wichtig, dass ich das Maximum aus meiner Photovoltaikanlage heraushole und meinen Beitrag für die Energiewende leiste., allerdings sollte diese auch wirtschaftlich sein. Deswegen bin ich immer auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten und die gute Visualisierung spornt mich zusätzlich an, weil sie Veränderungen im System greifbar macht.

Mit jedem weiteren Feature wachsen natürlich auch die Möglichkeiten, die man mit shineConnect bekommt. Eine Erweiterung, die mich persönlich stark interessiert – und die ich auch gegenüber meinen Kollegen aus der Produktentwicklung bereits erwähnt habe – ist die Daten Disaggregation. Das heißt meine Verbrauchsdaten werden analysiert und können auf einzelne Geräte aufgeschlüsselt werden. Daraus kann man dann ableiten, ob sich evtl. der Austausch älterer Geräte z.B. meines alten Tiefkühlers im Keller für mein Portemonnaie lohnen würde. Das wäre mein persönlicher Verbesserungswunsch und mit Sicherheit auch für alle Kunden spannend. Wenn diese oder andere Features kommen werde ich meine Erfahrung mit shineConnect sicher noch in einem weiteren Bericht ausführen.

 

Ein Kommentar zu „Marcs Erfahrungen mit shineConnect

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.