Strom sparen in dunklen Jahreszeiten

Während der Sommer sich nun endgültig verabschiedet hat, ist der Herbst spätestens mit Beginn dieses Monats eingezogen. Morgens verlassen wir zum Teil bereits im Dunklen das Haus und kehren unter Umständen auch erst bei Sonnenuntergang wieder zurück. Mit Herbst und Winter steigen in den meisten Haushalten auch Strom- und Heizkosten, denn die beiden werden nicht umsonst die „dunklen Jahreszeiten“ genannt. Umso wichtiger ist es also sich einen Überblick zu verschaffen, wo die Stromfresser sitzen und welche Maßnahmen ergriffen werden können.

Lampen gegen die Herbst-/Winterdepression?

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Strom brauchen wir in Herbst und Winter vor allem für Licht, denn schließlich wollen wir nicht im Dunkeln sitzen. Einerseits haben wir das dringende Bedürfnis nach Licht, da die Sonnenstunden zwischen Sommer und Winter sich um mehr als die Hälfte reduzieren. Andererseits bringt uns das Anschalten des Lichtes in der ganzen Wohnung auf Dauer auch keinen Ersatz für die Sonne. Wenn es sich nicht um speziell entwickelte Lampen handelt, bringt das Ganze auch nicht viel. Die Devise in Bezug auf die Beleuchtung lautet demnach: Große Lampen nur anschalten, ansonsten besser eine Runde raus in die Natur, auch wenn es kalt ist und die Sonne vielleicht nicht direkt sichtbar ist. Natürliches Licht hilft am besten.

Da wir aber auch nicht ohne Beleuchtung leben möchten, empfiehlt sich für alle anderen Lichtquellen der Wechsel zu Energiesparlampen oder LEDs. Um ein möglichst angenehmes Lichtergebnis zu erhalten, sollten Sie am besten zur Farbe Warmweiß greifen. Ein simpler Tipp für gemütliche Abende: Einfach mal ein paar Kerzen anzünden.

Was ist mit Ihrer Außenbeleuchtung?

Falls Sie nicht nur ihre Wohnräume shutterstock_293615135
ausleuchten,sondern darüber hinaus auch das Äußere Ihres Hauses, sollten Sie darauf achten, dass ihre Stromkosten dadurch nicht explodieren. Bewegungsmelder und/ oder Zeitschaltuhren lösen diese Probleme relativ leicht. So weisen Sie nur zu den von Ihnen bestimmten Uhrzeiten anderen den Weg zu
Ihrer Tür.

Im Bereich Außenbeleuchtung ist die Weihnachtszeit nicht außer Acht zu lassen: Von Rentierschlitten bis Schneeflocken ist alles dabei und frisst ordentlich Strom. Damit Sie abends nicht doch vergessen ihre Weihnachtsbeleuchtung abzuschalten, bauen Sie auch hier eine Zeitschaltuhr ein. Schließlich bringt ihnen ein winkender Weihnachtsmann um drei Uhr morgens auch nichts.

Vorheizen? Nein, danke!

shutterstock_349242338Wurden bis zuletzt eher leichte Gerichte gekocht oder der Grill angeschmissen, so wird es nun Zeit für leckere Plätzchen und Kuchen. Ein kleiner und doch effektiver Tipp: Widersetzen Sie sich Rezeptanweisungen und heizen Sie Ihren Ofen nicht vor. Eventuell müssen Sie die Backzeit minimal verlängern, allerdings sparen Sie immer noch mehr Strom, als wenn der Ofen bereits ohne Gebäck im Betrieb ist.

Schlussendlich ist Strom sparen nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz.

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